Mobile Medienakademie
Medien verstehen und Medien machen

Neues Projekt im Bereich Digitale Medienkompetenz

Ab Oktober 2018 starten wir mit dem Ausbau unserer Mobilen Medienakademie für den digitalen Raum. Vorrangig wird es um die Erweiterung des bestehenden Workshops "Medien verstehen" gehen.

Kurzbeschreibung des Vorhabens

Jugendliche und junge Erwachsene sollen befähigt werden, sich kompetent und selbstbestimmt im digitalen Raum bewegen zu können. Während es an den Bedienkompetenzen nicht scheitert, fehlt es an der notwendigen Fähigkeit zum Reflektieren und Einordnen von Inhalten sowie dem Abschätzen der Folgen von Handlungen im digitalen Raum. Im Modellprojekt Digitale Medienkompetenz werden Jugendliche und junge Erwachsene zu Teamenden ausgebildet. Sie geben ihr so erlerntes Wissen anschließend einer Vielzahl junger Menschen als Handlungskompetenz im digitalen Raum weiter und fungieren so als Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren.

Die zunehmende Nutzung von digitalen Medien in allen Lebensbereichen möchten wir zum Anlass nehmen, das Medienkompetenzmodul „Medien machen“ der Mobilen Medienakademie zu erweitern und auf den digitalen Raum auszuweiten.

Wir sehen akuten Bedarf an Schulen was die Kompetenzen hinsichtlich des Erkennens von Fake News, von nicht gekennzeichneten Werbeinhalten oder dem Umgang mit Cybermobbing und Hate Speech angeht.

Hintergrund

Für junge Menschen sind digitale Medien fest in ihren Alltag integriert. Sie nutzen nicht nur Computer und Smartphones privat und zunehmend auch in der Schule – verschiedene Apps und Programme sind zentraler Bestandteil ihres Soziallebens. Das bringt viele Vorteile, hat aber nicht nur positive Seiten.

Fake News und Hate Speech sind im Internet allgegenwärtige Themen, die selbst erfahrene Medienexpertinnen und -experten teilweise ratlos zurücklassen und Medienhäuser wie auch den Öffentli-chen Rundfunk zu einer starken Kontrolle der eigenen Kommentarspalten auffordern.

Ein weiteres Problem ist die starke Vermischung von Werbung und redaktionellen Inhalten im Internet. Advertorials, also redaktionell gestaltete Werbeanzeigen, erwecken den Eindruck unabhängiger Berichterstattung. Jugendliche wie auch Erwachsene erkennen diese Form der Werbung nicht ausreichend.

Neben diesen drei Gebieten, die vor allem beim Konsum von digitalen Medien und Netzwerken relevant sind, stellt Cybermobbing ein ganz lebensnahes Problem an deutschen Schulen dar. Von Schülern und Schülerinnen selbst verursacht, ist kein Bewusstsein für die Tragweite von Handlungen wie dem Versenden von diffamierenden Fotos, Videos und Nachrichten vorhanden, die sich im Internet unkontrollierbar verbreiten und nicht wie in der realen Welt in der Schutzzone des Klassenraums nach einiger Zeit keine Rolle mehr spielen.

Geplante Inhalte

  • Erkennen von Fake News
  • Erkennen von nicht gekennzeichneten Werbeinhalten
  • Umgang mit Cybermobbing
  • Umgang mit Hate Speech
  • Was sind seriöse und vertrauenswürdige Quellen? Wo kommen Informationen überhaupt her?

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